Energy flows – where attention goes! Michael Backwith

Ziemlich jeder von uns, war doch irgendwann mal in einem Spaßbad. Dort gibt es doch manchmal solche Rundbecken, in denen du dich ins Wasser stellst und die Strömung nimmt dich, durch die Sogwirkung der Strömung, einfach mit. Und das Beste, ob du willst oder nicht… So ist es auch mit deiner Energie. Dort wo deine Aufmerksamkeit hin geht, fließt deine Energie hin und wie bei einem Sog, nimmt die Strömung dich einfach mit, ob du willst oder nicht!

Also konzentriere dich auf das was du erreichen bzw. in deinem Leben oder deiner Arbeit pushen möchtest, und der „Sog“ der Energie, trägt dich dort hin! Es wäre also deutlich einfacher, schlauer und effektiver, wenn du deine Aufmerksamkeit aktiv auf dein Ziel richtest.

Soweit die Theorie, doch die Praxis scheint da irgendwie meilenweit davon abzuweichen.

Als Vorweggeher wünschst du dir vielleicht ein Team, dass gut miteinander arbeitet… Wünschst dir gute Ergebnisse, und dass gesetzte Ziele auch erreicht werden. Oder, dass du eben deine dir gesetzten Ziele im Leben erreichst.

Wenn da nicht unser Kopf wäre.

Mir geht es so, dass mir negative Dinge, präsenter im Kopf bleiben, als positive Dinge und Ereignisse. Irgendwie besitze ich da einen besonders großen und effektiven Langzeitspeicher. Wo hingegen positive Erlebnisse scheinbar komprimiert werden und klitzeklein, in der hintersten Ecke in meinem Kopf abgelegt werden. Beinahe so wie im Kühlschrank, die guten – gesunden Sachen sind meistens hinten, wohingegen die weniger guten vorne dran liegen und mir ins Auge springen, sobald ich den Kühlschrank aufmache.

Gerade diese Woche ging es mir wieder so. Ich habe einen Auftrag an Land gezogen. Ein echter Grund zur Freude, und was ist dann passiert?! Kurz danach erreichte mich eine weniger erfreuliche Nachricht via WhatsApp und weg war meine Freude, weg war das Gefühl Bäume ausreißen zu können. Als hätte jemand ein Ventil aufgemacht und all meine positive Energie, über die Freude des Auftrags, pfffffff – WEG!

Ich musste mich zwingen, mich wieder zu erden und meine Aufmerksamkeit – in dem Fall – auf den Vertragsabschluss zu lenken. Denn ehrlich, wenn ich mich dem Problem hingegeben hätte, würde sich das Problem damit auch nicht auflösen. Also Problem verdrängen oder wie? Nein, sondern aus einem guten, energievollen Mindset nach der Lösung suchen!  

Was hilft nun, sich auf die positiven Dinge zu konzentrieren? Ich will es doch! Positiv sein, mit Leichtigkeit mein Ziel erreichen, und mal ehrlich, du doch auch, oder?

Um beim Kühlschrank zu bleiben. Es wäre vielleicht eine Option, die gesunden Sachen nach vorne zu räumen und die weniger Guten nach hinten, oder noch besser, die weniger guten Dinge erst gar nicht einkaufen! Wohlbemerkt, deswegen sind sie ja trotzdem vorhanden, nur an anderer Stelle und du gehst mit Ihnen anders um!

Genau wie Probleme oder besser gesagt, Herausforderungen. Grundsätzlich möchte ich festhalten, Erfolge sind nie wie eine gemähte Wiese und Rückschläge sind ein Teil davon. Aus Rückschlägen und Herausforderungen kannst du lernen. Genaugenommen wächst du durch Rückschläge und nicht durch Erfolge! Ohne Rückschläge, ohne Fehler kein persönliches Wachstum und somit kein Weiterkommen und kein Erfolg!

Was für eine Strategie gibt es also, um dein Mindset trotz der Herausforderungen positiv zu programmieren?

Wie wäre es, Rückschläge dankend anzunehmen!?

Genauso, wie ich manchmal beim Einkaufen zu Sachen greife, die für meine Gesundheit möglicherweise nicht so förderlich sind, so dass diese sich dann später auf unergründliche Weise, wieder im Kühlschrank finden. Hey und das ist okay, denn sie schmecken auch einfach gut und gehören zu meiner Ernährung dazu. Nur sollte der Fokus sich auf die förderlichen Dinge konzentrieren, da die mir guttun und mich, genau wie dich, weiterbringen.

Angenommen Essen stellt beispielsweise das Problem dar. Du weißt, dass du dich durch eine gesunde Ernährung fitter und leistungsfähiger fühlst. Das weißt du aber auch nur, wenn du die andere Seite kennst, z.B. wenn du nach einer üppigen Schlemmerei, in einer Art „Fresskoma“ auf dem Sofa landest. Viele fühlen sich nach einer solchen Schlemmerei schlecht, da sie undiszipliniert waren. Doch was bringt das bzw. was ändert das? NIX! Sehe es doch so, du weißt, morgen geht es wieder andersrum…

Übertragen auf deinen Job heißt das, dass du dich auch bei Herausforderungen nicht vergessen solltest, dich immer wieder daran zu erinnern, was gut läuft. Das gibt dir Energie und du kommst in einen Flow und die Herausforderungen werden gefühlt kleiner bzw. du kannst auf Grund deiner grundlegenden Einstellung, dich auf die Lösung konzentrieren.

D.h. nicht, dass keine Herausforderungen mehr auf dich zukommen werden. Doch die Ausschläge nach unten, ins Negative, werden flacher, da du mehr innere Stabilität hast! Und nur dann bist du überhaupt in der Lage, eine Lösung zu finden! Oder hast du in der Vergangenheit schonmal eine Lösung gefunden, aus einer schlechten Stimmung oder Haltung heraus?  

Wie gesagt, die Theorie ist mir und dir wahrscheinlich auch, klar, in der Praxis haperts.

Negatives scheint einfach präsenter zu sein. Womit hängt das zusammen? Sind wir etwa negativ gepolt?

Also, was machen? Gehirnwäsche?

Wenn es so doch nur so einfach wäre. Doch vielleicht ist es so einfach?!

Wie kannst du lernen, dich primär auf das Gute zu konzentrieren?

Ein Tool ist eine „Good Moments Sammlung“

Das geht folgendermaßen, am Abend nimmst du dir etwas Zeit, um mindestens FÜNF positive Dinge des Tages zu notieren, umso, deinen Fokus, deinen Blick und deine Gedanken, auf das Positive zu lenken. Das hört sich jetzt banal an und an einem phänomenalen Tag ist das auch recht einfach, wirklich lohnend ist diese Technik, an weniger guten Tagen. Doch selbst an solchen bescheidenen Tagen gibt es positive Momente und wenn es der frisch gebrühte Kaffee am morgen ist oder das Lächeln eines Kollegen! Es gibt IMMER etwas über das du dich freuen kannst, was gut war. TÄGLICH!

Next Stepp… Lege dir ein Büchlein zu, ein schönes, eins was Spaß macht, wenn du es in die Hand nimmst! Ein weiteres Plus von so einer „Good Moments Sammlung“ ist, dass du an den miesen Tagen zurückblicken und dir die guten Dinge quasi wieder aus der dunklen Ecke in deinem Kopf holen kannst!

Und denke da ran.

„Stars can´t shine without darkness!”

Wenn es also Dunkel ist, ist es deine Chance hell zu leuchten!!! Umso dunkler, umso heller 😀

#rockyourday

Begeisternde Grüße Nadine