Erinnere dich nochmal an den vergangenen Blog, von letzter Woche… bekommst du die ersten 4 Schritte der Einleitung noch zusammen?

Schritt 1 – Scan den Raum – bevor du loslegst, lässt du für 2-3 Sekunden deinen Blick über das Publikum schweifen. Das schafft Aufmerksamkeit und gibt dir auch die Möglichkeit nochmal durchzuatmen

Schritt 2 – hole deine Zuhörer ab – Das machst du, indem du 2 Fragen stellst. Die erste Frage spricht ein Bedürfnis, einen „Schmerz“ an und mit der zweiten Frage lenkst du deine Zuhörer Richtung Lösung.

Schritt 3 – Danke – Du bedankst dich bei deinem Publikum, dass du hier sein darfst. Dass du dich freust, dein Wissen mit den Leuten zu teilen!

Schritt 4 – Warum sollte dir zugehört werden?  – Hier erzählst du deinen Zuhörern warum es sich für jeden Einzelnen lohnt, zuzuhören.

Bis hier hin, hast du noch nicht deinen Namen genannt und noch nichts zu deiner Person erwähnt. Das wird jetzt anders!

Schritt 5 ENDLICH, es ist soweit!!!Der Moment, dass du dich vorstellst ist gekommen! Du nennst deinen Namen und gibst deinem Publikum eine Idee zu dir selbst!

Doch Vorsicht! Jetzt ist nicht der Moment gekommen, wo du dein Publikum mit deinem ganzen Lebenslauf beglückst, sondern vielmehr gibst du deinen Zuhörern die Chance, sich mit dir zu verbinden! Wir Menschen suchen instinktiv Verbindungen, mit denen wir uns identifizieren können. Wir mögen authentische Personen, Titel und Fakten interessieren nur am Rande, bzw. bleiben uns nur schwer und dauerhaft im Kopf, kannst du aber ein Gefühl in deinen Zuhörern erzeugen, können sie schneller einen Bezug zu dir herstellen!  

Daher verpacke 2-3 Punkte zu deiner Person in eine Story! Hier gilt es auch zu beachten, dass unter deinen Zuhörern unterschiedliche Personentypen sitzen, mit unterschiedlichen Präferenzen der Wahrnehmung sitzen. D.h. du solltest die unterschiedlichen Wahrnehmungskanäle beachten! Wie waren die gleich noch mal? Wie du als Kind schon gelernt hast, gibt es folgende 5 Sinne: Hören, Sehen, Fühlen, Riechen und Schmecken. In erster Linie konzentrieren wir uns auf die Sinne – Sehen, Hören und Fühlen!

Das hört sich dann z.B. so an…

Mein Name ist Nadine Eszterle, ich bin Speakerin und Trainerin für Präsenz! Das ich heute hier stehe, habe ich einem Buch zu verdanken – mit dem Titel, Einfach Typisch von Florence Litauer. Darin geht es um Persönlichkeitstypen. Sie müssen sich vorstellen, dieses Buch zu lesen, war damals für mich so, als würde ich mir selbst den Spiegel vor das Gesicht halten. Und ich muss zugeben, ich war geschockt was ich da sah! Ich sah eine junge, energiegeladene und dynamische Frau, die aber auch die Überzeugung hatte: „Die Menschen müssten mehr von mir haben, denn dann, wäre die Welt eine bessere!“ Sie können sich vielleicht denken, dass diese Haltung Nicht ganz so vorteilhaft ist im Umgang mit anderen Menschen! Diese Selbsterkenntnis war der Zeitpunkt, an dem ich mein persönliches Changemanagement gestartet habe.

Schritt 6 – Verdiene dir das Recht zu sprechen!

Dieser Schritt hat eine unterschwellige Botschaft, die da heißt: „Ja ich habe inzwischen so viel Erfahrung, dass ich hier oben stehen darf und dich weiterbringen kann!“

In etwa so…

Diese Story liegt inzwischen 10 Jahre zurück und im Laufe dieser Zeit habe ich meine Begeisterung für die Rhetorik entdeckt. Ich habe 100te Menschen gecoacht und unzählige Seminare gehalten. – PAUSE Neben der Begeisterung, Menschen durch Ihr Auftreten weiter voran zu bringen, gibt es noch eine Leidenschaft in meinem Leben – die Berge. Ich liebe das Gefühl in der Natur zu sein, der Geruch nach frisch gemähten Wiesen und im Speziellen die Momente auf den Gipfeln der allgäuer Berge! 

Wichtig! Hier sprichst du alle Zahlen, Daten und Fakten Menschen an und diejenigen, die mehr auf der emotionalen Schiene unterwegs sind.

Schritt 7 – Dein WARUM!

Warum machst du was du tust? Warum stehst du auf der Bühne, warum hältst du diese Präsentation?

Mein Warum lautet…

Wenn ich heute zu Ihnen spreche, treiben mich 2 Dinge an! Erstens, ich möchte eine Revolution in Seminarräumen, Konferenzsälen und Besprechungsräumen entfachen, um Menschen vor dem Einschlafen bei Präsentationen und 08/15 Standardreden zu bewahren!

Eben  auffallend.anders.agieren!

Zweitens, mein Ziel ist es, Ihnen das Handwerkszeug an die Hand zu geben, dass ihre Zuhörer zukünftig vor Begeisterung über Ihre Performance, aus den Latschen kippen!

Zweitens, mein Ziel ist es, Ihnen das Handwerkszeug an die Hand zu geben, dass ihre Zuhörer zukünftig vor Begeisterung über Ihre Performance, aus den Latschen kippen!

Dein Warum ist wahrscheinlich ein völlig anderes. Egal wie es ist, es sollte deine Zuhörer jedoch begeistern!

Nochmal zusammenfassend.

In Schritt 5, Schritt 6 und Schritt 7 sind fließend. Du nennst zunächst deinen Namen, gibst deinem Publikum die Chance etwas von dir zu erfahren und sich mit dir zu verbinden. Danach holst du dir durch ein paar Zahlen, Daten und Fakten das okay, dass du hier stehen und sprechen darfst. Im Anschluss beendest du deine Einleitung mit deinem persönlichen WARUM!

Und jetzt… Jetzt geht es erst richtig los mit deiner Präsentation… Dazu mehr in den nächsten Blogs…

phänomenale Grüße Nadine