Sprachmuster. Geblümt, gestreift oder gescheckt?

Nein, hier geht es darum, wie wir uns durch unseren Sprachgebrauch selbst bremsen. Wie wir unterbewusst Worte benutzen, die uns am Ende bremsen… denn,

Deine Gedanken werden zu Worte.

Deine Worte werden zu Taten.

Deine Taten werden zu deinem Leben.

Sei dir bewusst, über Macht der Worte auf dein Unterbewusstsein…

Demnach tust du also gut darin, darauf zu achten was du denkst, wie du mit dir selbst sprichst und wie du dich äußerst.

Unbewusst nutzen wählen wir Worte, die sich in unserem Unterbewusstsein als weniger förderlich manifestieren.

Ich möchte dich heute für 3 dieser hemmenden Worte aus unserem Sprache sensibilisieren.

Eines der mächtigsten und zugleich sehr oft verwendeten, ist das Wörtchen „muss“. Wie oft benutzt du es?

Du musst dies und das noch tun! Das muss fertig werden! Ich muss noch Sport machen! Du musst das noch aufräumen! Du musst diesen Stapel noch abarbeiten.

Wie fühlen sich diese Sätze für dich an? Nach eigenem Willen oder nach Zwängen?

Hinter dem Wort „muss“ stecken selbst auferlegte Grenzen. Bewusst oder unbewusst. Klar „müssen“ gewisse Dinge erledigt werden. Doch wie wäre es einfach, diese mal einfach zu wollen? Was würde sich verändern?

Ich will heute noch etwas für mein Business tun, anstatt ich muss heute noch etwas für mein Business tun. Wer will hat es in der eigenen Hand, wer muss, der setzt sich selbst unter Druck und legt sich selbst an die Leine. Wenn du etwas musst, dann hast du zumeist kein gutes Gefühl und wenn die Dinge dann nicht planmäßig laufen, was dann? Dann kommen gleich die bösen Stimmen in deinem Kopf. Versagt, nicht geschafft – STRESS. Müssen ist die Geisel deiner freien Entscheidung! Glaubst du nicht?

Du kannst ja nicht anders, dein Job, deine Familie, dein Leben geben den Rhythmus vor… Schonmal darüber nachgedacht dich anders zu organisieren?! 😉 Wir haben alle unsere Aufgaben und haben alle die 24 Stunden am Tag… Was hilft? Prioritäten setzten, deine Aufgaben aktiv und bewusst ausdünnen. Viel zu sehr laden wir uns immer mehr auf, ohne auf uns selbst zu achten. Und ja, dann musst du… doch ist dieses MUSS dann hausgemacht, oder?

Gefolgt wird muss direkt von dem Wort „NICHT“.

Wie oft redest du davon etwas nicht zu wollen? Oder, dass das und das nicht geht? Selten wird davon gesprochen was geht… und wenn, dann hast du dich im Vorfeld erst 10mal im Kreis gedreht, um dann festzustellen, ja es geht tatsächlich nicht! Hey, wie geht es denn? Wenn du das nicht willst, was willst du denn?

Wenn du in VERNEINUNGEN sprichst, kannst du davon ausgehen, dass du auch im NEIN denkst. Wie war das gleich nochmal mit dem Fokus? Darauf wo du deinen Fokus legst, das wird verstärkt, das ziehst du in dein Leben… Wenn du also viel von dem im Leben hast, was du nicht willst, vielleicht solltest du mehr darüber nachdenken was du willst und das, dann thematisieren. Nur wenn du dich im Kopf von den Grenzen befreist, kannst du auch darüber hinaus gehen.  

Ein weiteres Unwort ist das Wörtchen „ABER“.

Höre dir mal folgenden Satz an:

„Es war eine super Leistung die du da abgeliefert hast, aber ich denke, wenn du noch mehr auf die Details achtest, wird es noch besser!“

Welcher Teil des Satzes bleibt dir im Kopf? Der nach dem ABER! Aber killt alles was davor stand. Das kann noch so positiv gewesen sein.

Wie oft benutzt du „Ja, aber“…? Jemand sagt dir etwas Positives, zeigt dir vielleicht sogar Möglichkeiten auf und weißt uns darauf hin, was schon klappt… und du… du erwiderst, „Ja, aber“ und meistens folgt dann nichts Gutes.

Ersetze das „Ja, aber“ doch „einfach“ mal durch ein „und“… plötzlich verändert sich die Wirkung deiner Sätze. Und es macht etwas in dir. Denn ein ABER ist mit Grenzen und einem „Das geht nicht!“ behaftet. „Ja, aber“ hat nichts mit einer zielführenden Argumentation oder gar Lösungen zu tun. Es ist ein Totschläger aller positiven Gedanken. Erwiderst du einen positiven Aspekt mit „ja, aber“ steckst du dich selbst in ein gedankliches Gefängnis! Dazu brauchst du nicht einmal jemand anderes…

Wenn du von einem selbstbestimmten Leben sprichst, solltest du auf deine Wortwahl achten!

Weg von ich muss, nicht und aber… hinzu ich will, wo will ich hin und wo liegt die Möglichkeit, die Lösung…

Ich freue mich über deine Comments hier oder bei Instagram und Facebook unter der Adlerschmiede! Rock das Ding! Bis nächste Woche und dann mit einem neuen Thema… bleib neugierig!

begeisterte Grüße Nadine