What if?

Kennst du das, das Denken, dass du keine Möglichkeit hast an deiner Situation etwas zu verändern? Wie oft fühlst du dich den Umständen nahezu ausgeliefert? Floskeln wie: „Das ist eben so!“ sind genauso gängig wie: „Es geht eben nicht anders!“

Nein, nein und nochmal NEIN! Ich möchte das einfach nicht akzeptieren, dass wir nicht die Wahl haben etwas zu verändern, dass es eben so ist wie es ist! Was für ein Bullshit!

Und wisst ihr was, weder du, noch ich, KEINER muss da bleiben wo er ist!

Egal wie, wir können immer etwas tun! Und hier bestehe ich auf IMMER! Die Frage ist nur, willst du das sich etwas verändert? Wirklich?

V = f(P,U)

Mit Mathe habe ich nicht viel am Hut und doch ist dies meine absolute Lieblingsformel. Und mit Mathe hat sie zum Glück so gar nix zu tun. Diese Formel geht zurück auf Kurt Lewin, Psychologe und Verhaltensforscher.

Wenn du etwas zu schreiben hast, notier die Formel. V = f(P,U) und merk sie dir gut!

Verbal ausgedrückt heißt sie: Das Verhalten einer Person ist abhängig (eine Funktion) von der Person selbst (seinen Merkmalen) und dem Umfeld bzw. den (anziehenden und abstoßenden) Umständen.

Bei der Formel geht es also um eine Verhaltenstheorie. Es geht um Beeinflussung, warum wir handeln wie wir handeln und wie das alles zusammenhängt, bzw. abhängig ist voneinander. Ich interpretiere die Formel so…  > du hast immer eine Möglichkeit einzuwirken auf Umstände, deine Person oder auf dein Verhalten an sich.

Denn mindestens einer der 3 Faktoren, liegt immer in deiner Hand!

Verhalten

Persönlichkeit

Umfeld

V-P-U

wie denkst du gerade über dein Umfeld in dem du dich gerade bewegst?

Wie denkst du über dich selbst?

Und wie erlebst du dich in deinen Handlungen?

oder

Bezogen auf andere…

Gehen dir Menschen in deinem Umfeld auf den Nerv, bringen dich zur Weißglut? Schon mal darüber nachgedacht, warum das so ist? Und was tust du dagegen oder dafür, dass sich etwas verändert?

Zumeist agieren wir nach dem Motto… „Einer von uns beiden muss sich verändern, am besten du…! 😉

Doch, hast du schon einmal versucht, jemanden verändern zu wollen, dass er in dein System passt? Dass du mit Ihm oder Ihr klar kommst? Völlig egal ob im privaten oder beruflichen Kontext.

In all den beschriebenen Fällen gibt es mehrere mögliche Lösungen. Eine davon ist, dass du dich persönlich veränderst, deine Sichtweise, dein Denken oder dein Verhalten dazu. Klingt simpel, ist es im Grunde auch und irgendwie doch nicht.

Überlege mal, wenn du dich persönlich veränderst, dann verändern sich auch die Umstände, das Verhalten anderer oder eben dein eignes Verhalten und am Ende ALLES. 

Ziemlich anstrengend das Ganze, denn es bedeutet, dass du selbst verantwortlich bist etwas zu ändern! Schon blöd.

Ich möchte noch etwas persönliches mit dir teilen!

So viele, die mich in den vergangenen Jahren angeschaut haben und gesagt haben, „JA, wäre ich auch allein, ohne Kinder… dann würde ich…!

Wenn ich nicht all die Verpflichtungen hätte, dann…!

Nadine dabei geht es um meine Existenz, das kann ich nicht machen!

Ich kann doch nicht!

Wenn ich doch nur die Möglichkeit hätte, dann…!

Ich kann es nicht mehr hören!

Du und nur DU hast es in der Hand etwas zu verändern! Nur du bist dafür verantwortlich wo du stehst. Nur du bist die Person, die mit Ihren Gedanken und Handlungen erschaffen hat wo du stehst! Und nur du kannst etwas verändern. V= f(P,U)

Was hält dich?

Ich verrate es dir!

Angst!

Angst davor, dass Dinge schief gehen könnten. Angst, dass du nicht an deine Ziele kommst! Angst davor was andere wohl sagen!

Und sorry, die Angst und Zweifel kann dir auch keiner nehmen! Doch du kannst damit lernen umzugehen, lernen deine Ängste zu überwinden, BESSER, sie richtig einzuordnen. Höre auf dich bereits in deinen Gedanken zu sabotieren. Ziele, Ideen und Visionen, bleiben so oft in unseren Köpfen stecken.

Es wird Zeit, dass deine Ziele Realität werden! Dass du los gehst!

Du hast keine Ahnung was da draußen auf dich warten würde, wenn du dich nur traust! Wenn du anfängst, die Dinge anders zu sehen, wenn du anfängst wirklich an deine Ziele zu glauben, wenn du dich löst von dem Denken, nichts verändern zu können!

Denn, du kannst!

Wie geht das? Dazu, ein Tipp…

Nimm dir drei Blätter.

Auf das erste Blatt schreibst du in die obere Ecke Visionär/in

Hier notierst du dir dein Ziel so detailgetreu wie möglich. Lass all die verrückten Einfälle raus, die dir dazu einfallen. Egal wie unrealistisch sie sein mögen.

Auf das zweite Blatt schreibst du Kritiker in die Ecke

Jetzt kannst du alles notieren, was du denkst was gegen dein Vorhaben spricht. All deine Zweifel, Widerstände.

An diesem Punkt hören die meisten auf, überhaupt die Gedanken weiterzuspinnen.

Du machst es anders.

Blatt drei. Der Realist kommt dir zu Hilfe.

Hier gehst du jetzt die Punkte des Kritikers durch und betrachtest sie mit Distanz.

Was bräuchte es denn, damit der Kritiker ruhe gibt?

Was könnten die ersten Schritte sein?

Wen könntest du in deine Pläne einweihen, wer könnte dir helfen?

Und und und…

Dies ist eine gängige Methode, um seine Ideen zu konkretisieren und zu überprüfen oder überhaupt einmal auf den Weg zu bringen, oder eben nicht. Selbst wenn du feststellst, okay, das ist doch alles nur eine fixe Idee, dann hast du für den Moment Gewissheit. – Auch gut!

Kennst du das folgende Zitat?

What if I fall? OH Darling, but what if you fly?

Ja, what if? Was wäre wenn?

Hab eine inspirierende Woche!

Deine Nadine